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Zucker war einst ein wichtiger Wirtschaftsfaktor auf Madeira.

Madeira
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Zucker auf Madeira

 

Zucker erwirkte den ersten Wirtschaftsaufschwung auf Madeira und war ein wichtiges Anbauprodukt seiner jungen Jahre. Auch heute noch findet man Zuckerrohrmühlen, wie die in Calheta im Südwesten Madeiras. Die ersten Stängel brachte bereits Heinrich der Seefahrer durch Transporte und Reisen von Sizilien nach Madeira.

Auch heute noch findet man im Wappen von Funchal Zuckerhüte. Schon 1450 wurde bereits in Funchal eine Zuckerrohrmühle errichtet. Christoph Kolumbus war damals ebenfalls für einen Händler aus Genua in Sachen Zuckerhandel auf Madeira unterwegs.

Um 1500 war Madeira bereits ein bedeutender Zuckerexporteur nach Europa, musste später allerdings vor billigerer Konkurrenz aus Südamerika und den dortigen Kolonien weitgehend das Feld räumen und auf andere Güter umsteigen (u.a. Madeira-Wein).

Aber auch heute noch wird Zuckerrohr angebaut, Mühlen betrieben und Zuckerrohrschnaps erzeugt. Die Stängelreste werden gerne an Vieh verfüttert oder zum brennen genutzt. Auch wenn die große Zeit des Zuckers, dem "weißen Gold" auf Madeira beendet ist, gibt es noch viele Orte, die an diese Tradtionen erinnern.