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Madeira-Stickerei ist eines der bekanntesten Produkte von Madeira.

Madeira
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Stickerei

 

Stickerei ist auf Madeira eines der typischsten Produkte, fast so bekannt wie der Madeira-Wein. Bereits seit Jahrhunderten wird auf Madeira bereits gestickt, allerdings früher meist zum privaten, eigenen Gebrauch. So richtig bekannt wurde die Madeira-Stickerei erst, als Elisabeth Phelps, Tochter eines britischen Weinhändlers und Schulleiters, sie förderte.

Sie hatte durch die Nonnen im Santa-Clara-Kloster Kontakt zu Mädchen im Waisenhaus und brachte ihnen das Sticken bei. Frau Phelps hatte noch gute Kontakte nach England und dorthin nahm sie auf ihren Reisen die Stickereien ihrer Schülerinnen. 1851 wurde sie daher sogar mit den Stickereien zur Weltausstellung in London eingeladen.

Franck und Robert Wilkinson wurden darauf aufmerksam und förderten die Stickerei auf Madeira, so dass immer mehr Frauen Stickerinnen werden wollten. Die Produktion nahm deutlich zu und stand in Blüte. Neue Muster wurden entwickelt. Auch heute noch gibt es Stickerinnen auf Madeira, die in Heimarbeit arbeiten und dann den Manufakturen zur weiteren Verarbeitung überlassen. Es gibt die Stickerei auf Madeira u.a. auf Baumwolle, Leinen und Seide. Die typische Madeira-Stickerei war übrigens weiß auf weiß und nicht bunt, wie heute.

Leider sind die meisten Stickereien in Souveirshops nicht mehr auf der Insel hergestellt und daher nicht original. Wenn Sie also dorthin reisen und echte Madeira-Tisckerei mitbringen möchten, sollten Sie in Spezialgeschäfte gehen. Originale Madeira-Stickerei ist im Übrigen nicht unbedingt billig, ist aber auch ein besonderes Produkt, was seines Gleichen sucht.