
Die Paul da Serra ist eine Hochebene auf Madeira mit herrlichen Wandermöglichkeiten.
Die Hochebene Paúl da Serra ist sicherlich sehr ungewöhnlich für eine Insel in der Breitenlage, erinnert sie doch eher an Reisen nach Schottland oder Norwegen. Aber genau das ist es, was Madeira meiner Meinung nach so interessant macht. Sie Hochebene erstreckt sich auf ca. 1.000 m Höhe auf einem Plateau zwischen Encumeda-Pass und Achadas da Cruz.
Durch die Verdampfung oberhalb des Waldes, liegt hier oft Nebel und Dunst. Die Landschaft ist rau und das Klima windig und feucht. Die Pflanzen, die hier wachsen dürfen nicht empfindlich sein. Hier oben findet man u.a. Ginster, Moss und Farne. Hier wird sehr viel Wasser gesammelt, dass dann über die Levadas in die trockeneren Regionen Madeiras geführt wird.
Auf jeden Fall sollte man versuchen, sofern man gerne und gut wandert, die Vinte e Cinco Fontes (25 Quellen) sowie die Cascata do Risco (Wasserfälle) besuchen. In der Paúl da Serra findet man auch noch wildlebende Rinder (im Fanal) und Lorbeerbäume. Man sollte, bevor man in die Hocheben fährt um dort zu wandern auf jeden Fall den Wetterbericht hören und warme und regenfeste Kleidung mitnehmen. Natürlich auch festes Schuhwerk und evt. Wanderstöcke.