
Die Bergwelt Madeiras mit Pico Ruivo, Pico das Torres und Pico do Ariero
Madeira ist eine ausgesprochen bergige Insel mit einer Bergwelt, die man auf einer so relativ kleinen Insel nicht vermuten würde. die höchsten Berge der Insel sind der Pico Ruivo mit 1.862 m, der Pico das Torres (1.851 m) und der Pico do Ariero (1.818 m). Der Pico do Ariero ist mit einer Straße gut erschlossen und daher der meistbesuchte Gipfel der Insel. Von hier aus kann man bei klarem Wetter Porto Santo und die Ilhas Desertas gut erkennen. Über einen Wanderweg kann man den Pico das Torres und Pico Ruivo erreichen. Jedoch nur gute und schwindelfreie Bergwanderer sollten diese Tour machen.
Madeiras Küsten sind steil und im Landesinneren finden Berg-, Kletter- und Wanderfreunde was das Herz begehrt. Durch die landschaftlichen Gegebenheiten und die Höhenunterschiede sind sogar unterschiedliche Mikroklimata gegeben. Man kann also auf engstem Raum durch geografische Klimagrenzen unterschiedliche Temperaturen und Wetterzonen wahrnehmen.
Auch auf Madeira ist das Hochgebirge durch karge Böden charkterisiert. Hier oeben findet man noch die Madeira-Heidelbeere, Eibe und Baumheide. Außerdem findet man an die Hochgebirgssituation angepasst Pflanzen wie Madeira-Glockenheide und seltener den Madeira-Augentrost. Die Paúl da Serra war früher noch mit Zedern-Wacholder bewachsen, heute ist das Hochplateau durch Abholzung schlichter bewachsen. Man findet hauptsächlich Gräserarten, Farne und den Stechginster.
Wichtig ist, dass man bei Reisen in die Bergwelt Madeiras entsprechende Kleidung und Material mitführt. Warme und wetterfeste Sachen, festes Schuhwerk, evt. Wanderstöcke und andere Utensilien gehören auf jeden Fall dazu. Man sollte Madeiras Bergwelt auf keinen Fall unterschätzen. Es gibt einige Levadas, die sher anspruchsvoll sind, dafür aber schöne Einblicke durch die Berge und Landschaft Madeiras bieten.