
Der Osten Madeiras hat einige Sehenswürdigkeiten wie Ponta de São Lourenço.
Der Osten Madeiras ist die erste Region, die man erblickt, wenn man die Insel per Anreise mit dem Flugzeug besucht. Der moderne Flughafen Santa Catarina mit seinen imposanten Betonpfeilern im Atlantik ist schon ein besonderes Exemplar seiner Art. Hier starten naturgemäß viele Madeira Reisen.
Wenn man im Osten untergebracht ist, bieten sich Reisen zur Ponta de São Lourenço an. Hier kann man eine interessante Küste und kleine Inseln entdecken. Die Wanderung Richtung Casa da Sardinha ist allerdings anspruchsvoll. Ebenfalls auf der Ponta findet man die Prainha, die einzige Sandbucht Madeiras.
Das ehemalige Walfängerstädtchen Caniçal ist ebenfalls ein interessanter Ort. Erst spät wurden auch auf Madeira die Wale unter Schutz gestellt. Seit 1986 hat Portugal die Gewässer als Nationalpark Meeressäugetiere unter Schutz gestellt und daher nicht nur Wale, sondern auch Delfine und die seltenen Mönchsrobben geschützt. In Caniçal gibt es heute ein Walmuseum, in dem man mehr über die Geschichte des Walfangs erfährt.
Mehr über die Kunst des Korbflechtens erfährt man im Ort Camacha. Dort kann man auch noch den Menschen bei der interessanten Arbeit zuschauen. In Santa Cruz sollte man den Mercado besuchen, dort findet man viel frischen Fisch und einen interessanten Kachelfries, gestaltet vom Künstler Outeiro Agueda. Neben der dreischiffigen Kirche findet man auch auf einer Marmorsäule ein Kreuz, dass den Ortsnamen erklärt.
Der älteste Ort Madeiras ist Machico. Der Ort hat eine schöne Altstadt und kann auch mit einigen Bars und Restaurant aufwarten. Die Touristeninformation befindet sich im Forte Amparo. Sehenswert sind auch die Kirche Nossa Senhora da Conceição, das Forum Machico und zwei Kapellen. Golfer finden einen schönen Golfplatz in Santo da Serra. Von hier aus kann man aber auch einige schöne Levada-Wanderungen durchführen.