
Das Wetter von Madeira ist subtropisch und ganzjährig angenehm.
Das Wetter und Klima von Madeira kann als subtropisch bezeichnet werden. Es ist allerdings nicht so einheitlich, wie man es bei einer Insel dieser Fläche erwartet. Der Norden Madeiras hat mehr Niederschläge aufzuweisen, als der Süden. Die meisten Plantagen und Gärten liegen im Süden der Insel, die Bewässerung erfolgt zum Großteil über die Levadas, die offenen Bewässerungsanlagen, die Wasser aus dem Norden in den Süden bringen.
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Madeira wird auch gerne als die Insel des ewigen Frühlings bezeichnet. Das ist durchaus nicht unpassend, immerhin betragen die durchschnittlichen Temperaturen um die 19 °C im Winter und 25 °C im Sommer. Extreme Temperaturen wie in anderen Ländern Südeuropas und Nordafrikas sind hier absolut unüblich und es ist kaum bedrückend. Reisen auf den Archipel bieten sich daher ganzjährig an. Das Klima Madeiras wird auch massgeblich von Winden beeinflusst. Während die Insel im Sommer vom Nordostpassat beeinflusst wird, liegt sie im Winter im Westwindgürtel. Vorherschende Windrichtung ist Nordosten.
Vor der portugiesischen Küste entstanden, ziehen die Winde in Richtung Kapverden und bringen Madeira, insbesondere dem Norden Feuchtigkeit und hohe Wellen. Auch kann es an Madeiras Ostseite besonders morgens noch unbeständig sein. Allerdings können sich die Vorgänge auch schon einmal umkehren. Regen kann es also eigentlich immer und überall auf Madeira, wobei die Niederschläge oft kurz und nicht kalt, sondern erfrischend wirken.
Dieser Feuchtigkeit ist im Übrigen zu verdanken, dass Madeira das Paradies ist, dass es ist. Durch das subdtropische Klima und die Niederschläge gedeihen so viele Pflanzen und Bäume auf der Insel. Ganzjährig ist sie ein Reiseziel für Botaniker und Blumenfreunde. Egal wann man die Insel besucht, irgendeine Pflanze und Gruppe blüht immer und so wird es für Natur- und Wanderfreunde immer spannend sein.
Durch die gebirgige Gestalt der Insel sind auch andere Mikroklimata vorhanden. Natürlich ist es in höheren Lagen auch kälter, besonders im Winter, wenn die Gipfel auch Schnee aufweisen. Das sollte man in seiner Kleidung berücksichtigen. Aber wenn man wieder von den höheren Zonen zur Küste kommt, wird es wieder mild.