
Die Gemeinschaft der Portugiesischsprachigen Länder (CPLP) verbindet Portugal mit seinen ehemaligen Kolonien.
Die Gemeinschaft der Portugiesischsprachigen Länder ist eine Organisation bzw. ein Forum, dass die Freundschaft und Zusammenarbeit der Länder fördern soll, wo Portugiesisch gesprochen wird. Es sind meist ehemalige Kolonien, in denen heute noch Portugiesisch als Amtssprache fungiert. Die Organisation wurde 1996 gegründet und hat ihren Sitz in Lissabon (Portugal).
Da Madeira als Brückenkopf massgeblich zur Entwicklung einiger Kolonien beigetragen hat und auch heute noch zum Teil enge Verbindungen der portugiesischsprachigen Länder untereinander bestehen, möchten wir hier kurz auf diese Länder eingehen.
Mitglied in der CPLP sind neben Portugal auch Angola, Brasilien, Guinea-Bissau, Kap Verde, Mosambik, São Tomé und Príncipe und Timor-Leste. Es gibt auch einige Länder Afrikas mit Beobachterstatus. Auch die chinesische Sonderverwaltungszone Macau in Asien hat diesen beantragt. Der indische Bundesstaat Goa, ehemals Portugiesisch-Indien ist nicht Teil der Gemeinschaft. Dort ist Portugiesisch auch keine Amtssprache mehr.